DEV Schienenbus T 41 | Spur G - Art.Nr. 24661

DEV Schienenbus T 41

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DEV Schienenbus T 41
DEV Schienenbus T 41
DEV Schienenbus T 41
DEV Schienenbus T 41

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.24661
Spur / Bauart G /
EpocheVI
ArtTriebwagen
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Highlights

  • Lieferung in exklusiver Holzkassette.
  • Limitiert auf eine einmalige Serie von 300 Stück.
  • Produktbeschreibung

    Modell des Wismarer Schienenbuses T 41 der Museumsbahn Bruchhausen-Vilsen des DEV. Vorbildgetreue Farbgebung und Beschriftung der Epoche VI. Antrieb durch einen leistungsstarken kugelgelagerten Bühler-Motor auf beide Radsätze. Ausgestattet mit einem mfx/DCC-Decoder mit vielen digital schaltbaren Licht- und Soundfunktionen, wie mit der Fahrtrichtung wechselndem Spitzenlicht, Innenbeleuchtung und vielem mehr. Verpackt in einer edlen Holzkassette, ein Booklet über die Geschichte der Museumsbahn liegt bei. Länge über Puffer 45 cm.

    Sonderserie zum 50jährigem Jubiläum der Museumsbahn des DEV

  • Veröffentlichungen

    - Herbst-Neuheiten 2016
  • Großbetrieb

    24661L - Wismarer Schienenbus T 41 des DEV Zur Ablösung der unwirtschaftlichen und schlecht ausgelasteten, mit Dampf bespannten Personenzüge entwickelte 1928 das Landeskleinbahnamt Hannover Vorschläge zur langfristigen Verbesserung des Personenverkehrs auf seinen Kleinbahnen. Ein Leichttriebwagen musste her mit niedrigen Anschaffungskosten, einfacher und billiger Unterhaltung durch Verwendung von Kfz-Serienteilen, niedrigen Betriebskosten und Einmannbedienung sowie Einsatz in beide Richtungen ohne zu Wenden. Genial und preiswert wurde dann das Problem des robusten und kostengünstigen Antriebs gelöst: Man setzte einfach an jedes Wagenende einen serienmäßigen Lkw-Benzinmotor mit Getriebe von Ford, einschließlich des gesamten Zubehörs wie Tank, Kardanwelle, Motorhaube, Bremsen etc. Daraufhin entstand bei der Waggonfabrik Wismar ein solcher Schienenomnibus in konsequenter Leichtbauweise und das Gesamtgewicht des Wagens konnte auf sechs Tonnen begrenzt werden. Das zweite Fahrzeug von insgesamt 59 Triebwagen dieses sogenannten Typs „Hannover“ erhielt 1933 mit der Betriebsnummer Sk-1 die Steinhuder-Meer-Bahn. Diese Schmalspurbahn (1.000 mm) wurde 1898/99 erbaut und führte von Wunstorf über Bad Rehburg, Stolzenau, und Nendorf nach Uchte Kleinbahnhof. Dabei besaßen sowohl Bad Rehburg als auch Loccum Kopfbahnhöfe, wo nun der Richtungswechsel eines Zuges mit der Anschaffung des Triebwagens deutlich erleichtert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand 1947 aus dem Landeskleinbahnamt Hannover dann das Niedersächsische Landeseisenbahnamt, welches ab 1950 die Bezeichnung seiner Fahrzeuge vereinheitlichte. Der Sk-1 der Steinhuder-Meer-Bahn fuhr nun als T 41. Die Einstellung des Personenverkehrs am 2. März 1964 machte ihn überflüssig und er wurde abgestellt. Schon 1966 gelangte er aber in den Besitz des Deutschen Eisenbahn-Vereins (DEV) in Bruchhausen-Vilsen, blieb aber bis 1969 in Bad Rehburg hinterstellt, wo er zunehmend verwahrloste. Erst dann wurde das Fahrzeugwrack ins AW Bremen-Seebaldsbrück gebracht, mit Teilen des T 25 der Sylter Inselbahn wiederaufgearbeitet und ab April 1970 auf der Museumsbahn für Sonderfahrten genutzt. Eine langwierige Hauptuntersuchung von 1996 bis 2000 unter Mithilfe des Vereins „Beratung, Kommunikation und Arbeit“ in Wilhelmshaven versetzte den T 41 weitgehend in den Zustand der frühen Einsatzjahre zurück. Neu angefertigt wurden die komplette Innenausstattung und die Wandverkleidungen, das Armaturenbrett im Ursprungszustand restauriert. Als ältester erhaltener Wismarer Schienenbus setzt der DEV den T 41 heute nur noch zu Sonderveranstaltungen ein, um ihn möglichst lange in seinem jetzigen Zustand mit den Ford-Benzinmotoren zu erhalten.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene