DR Aussichtswagen | Spur G - Art.Nr. 32350

DR Aussichtswagen

"Open Air-Feeling“ und den unverwechselbaren Geruch einer vorgespannten Dampflok genießen die Fahrgäste in den „Sachsen-Cabrios“ der Sächsisch-Oberlausitzer-Eisenbahngesellschaft (SOEG). Diese Aussichtswagen entstanden aus alten Länderbahnwagen, deren Wagenkästen ursprünglich aus Holz gefertigt waren und von der DR Mitte der 1980er Jahre durch solche aus Stahlblechen ersetzt wurden. Der Umbau in Aussichtswagen erforderte im Wesentlichen lediglich die Entfernung des Daches und der oberen Wagenkastenhälfte sowie das Anbringen einer Gitterkonstruktion, um ein zu weites Hinauslehnen zu verhindern.

$3G
DR Aussichtswagen
DR Aussichtswagen
DR Aussichtswagen
DR Aussichtswagen

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.32350
Spur / Bauart G /
EpocheIII
ArtPersonenwagen
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Highlights

  • Neukonstruktion.
  • Produktbeschreibung

    Modell eines offenen Aussichtswagens der Bauart KB4 der DR. Originalgetreue Farbgebung und Beschriftung in der Epoche III. Feindetaillierte, vorbildgetreue Inneneinrichtung. Metallradsätze.
    Länge über Puffer 58 cm.

    Die Serie der sächsischen Schmalspurfahrzeuge der DR wird fortgesetzt.

    Ideale Ergänzung zu den Personenwagen 36358 und 36359, sowie den Gepäckwagen 30321 und 30322.

  • Veröffentlichungen

    - Herbst-Neuheiten 2016 - Katalog 2017
  • Großbetrieb

    Sachsencabrio (DR Aussichtswagen) Als sogenannte „Sachsen-Cabrios“ führt die Sächsisch-Oberlausitzer-Eisenbahngesellschaft (SOEG) zwei Aussichtswagen in ihrem Bestand, welche aus modernisierten Länderbahnwagen entstanden und eine interessante Vergangenheit besitzen: In den Jahren 1912/13 beschafften die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen 54 Schmalspurwagen 3. Klasse der Gattung 720. Eine weitere Serie von 52 baugleichen Wagen wurde 1922 in Dienst gestellt. Der Rahmen dieser Wagen bestand aus genieteten Stahlprofilen. Er musste an den Längsträgern aufgrund des großen Drehzapfenabstands von 8.100 mm durch ein ebenes Sprengwerk verstärkt werden. Den Rahmen trugen zwei achsgefederte, zweiachsige Drehgestelle. Da die Längsträger nur noch bis ans Ende des Wagenkastens reichten, mussten die offenen Endbühnen an den Stirnseiten des Durchgangswagens durch schräg angeschuhte Hilfsträger angebaut werden. Sie waren bis auf halbe Höhe mit Blechen verkleidet und besaßen verlängerte Trittbretter als Aufstiege. Hölzernes Fachwerk kam beim Wagenkasten zur Anwendung, wobei Wände, Boden und die hochgewölbte Decke beidseitig mit Holz verschalt waren. Eine Schiebetür an jeder Stirnseite ermöglichte den Zugang zum Wageninnern. Im Rahmen des 1950 von der Deutschen Reichsbahn (DR) der DDR eingeführten Nummernplans erhielten die Wagen 1958 die Baureihenbezeichnung 970 mit entsprechender Ordnungsnummer. Ab Mitte der 1970er Jahre ließ die DR ihre Schmalspurpersonenwagen modernisieren. Im Wesentlichen sollte das hölzerne Wagenkastengerippe durch eine möglichst einheitliche Stahlkonstruktion ersetzt werden. Lediglich das Wagendach musste aufgrund unterschiedlicher Wagenbreiten beibehalten werden. Die neuen Seitenwände entstanden dann aus vorgefertigten Stahlblechen, die sowohl untereinander als auch am Untergestell verschweißt wurden. Im neuen Jahrtausend baute die SOEG zwei dieser Wagen zu Aussichtswagen um: Dach und der obere Teil des Wagenkasten wurden entfernt, so dass nur noch ein etwa 100 cm hoher Teil verblieb. Hierauf setzte man eine rund 20 cm hohe Gitterkonstruktion, um die Fahrgäste am zu weiten Hinauslehnen zu hindern. Im Innenraum bieten Holzlattenbänke/-sitze mit Rückenlehnen und einer Sitzteilung von 2+1 Sitzplätze für rund 40 Fahrgäste. Seit ihrer Inbetriebnahme werden diese „Sachsen-Cabrios“ (Wagen-Nr. 970-257 und -375) bei entsprechendem Wetter den Zügen der SOEG beigestellt und erfreuen so die mitreisenden „Freiluftfanatiker“.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene